Anlagenbau

Sie erhalten bei uns sowohl einzelne Anlagen der Gewerke Kälte, Klima, Lüftung, Heizung sowie der Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik als auch umfassende Betreuungsleistungen als Technischer Generalunternehmer. Dies beinhaltet auch die Sanitär- und Elektroinstallation.

Wir decken das gesamte Spektrum der Anlagenkonfigurationen ab und verfügen über langjährige Erfahrungen im Industrie- und Gesellschaftsbau sowie in diversen Spezialgebieten.

Fabrikneubau

Produktionsstätten stellen spezielle Anforderungen an die Technische Gebäudeausrüstung. Die individuellen Anforderungen einzelner Branchen bestimmen den technischen und den Qualitätsstandard. Reinräume für die Produktion, hygienische Standards der Lebensmittelindustrie oder präzise Temperaturstabilität gehören zum modernen Fabrikbau genauso dazu wie energieeffiziente Anlagen.

Sie können Zuverlässigkeit, Versorgungssicherheit, beste Hygienestandards sowie geringe Bau- und Betriebskosten erwarten. Wir unterstützen Ihre Ideen und realisieren sie mit schlüssigen Konzepten.

  • ORAFOL Hauptverwaltung
  • ORAFOL Halle 11
  • Future Living

Büro / Verwaltungsbau

Viele Menschen verbringen einen Großteil ihres Tages in einem Büro mit anderen Menschen und wenig Privatsphäre. Bei der Konzeption eines Bürogebäudes spielen also nicht nur die professionellen Anforderungen des Unternehmens, sondern auch die Bedürfnisse des Einzelnen eine wesentliche Rolle.

Ungünstige Arbeitsplatzanordnung, zu geringe Beleuchtungsstärken und hohe Leuchtdichteunterschiede im Blickfeld tragen schnell zum Unwohlsein bei. Entscheidend ist zudem ein ausreichender Anteil frischer, unverbrauchter Luft im Raum.

Mithilfe der richtigen Klimatechnik lässt sich das Wohlbefinden deutlich optimieren. Ein an die Örtlichkeiten angepasstes Quellluftsystem und Kühldecken als stille Kühlung schaffen zum Beispiel ein nahezu beschwerdefreies Wohlfühlklima, sofern Platz und Beleuchtungsverhältnisse ebenfalls entsprechend gestaltet sind. Die individuelle Raumregelungen ist dabei Beginn und Ende eines angenehmen Arbeitsplatzes.

Theater / Museen / Studios

Ein präzises Raumklima, bei dem Temperatur und Feuchte in engen Grenzen konstant gehalten werden muss, keinerlei Geräusche aus den Anlagen wahrnehmbar sein dürfen, die Räume hell und freundlich wirken und trotzdem keine UV-Strahlung durch die Fenster dringen darf und obendrein noch alle sicherheitsrelevanten Vorschriften des Brandschutzes und der Fluchtmöglichkeit im Gefahrenfall gegeben sein müssen: Das sind die hohen Anforderungen der meisten Kulturhäuser.

Ähnliche Anforderungen werden an Studios und Sendesäle gestellt. Hier gibt es sogar eigene Regeln zur Einhaltung akustischer Anforderungen. Die Vermeidung geringster Störungen aus Schallereignissen erfordert sensible Planungen und Berechnungen sowie eine hohe Präzision bei der Installation.

Komplex sind auch Bauwerke für Events und Veranstaltungen, die je nach Ereignis über Nacht angepasst werden müssen.

Neben den Erfahrungen aus unseren eigenen Projekten verfügen die Mitarbeiter über Referenzen aus vorherigen beruflichen Stationen, um auch die umfangreichsten Ideen optimal zu realisieren.

Zentrale Heizenergieerzeugung

Die zentrale Wärmeerzeugung richtet sich heutzutage in fast allen Fällen nach dem EEWärmeG. Der Wärmebedarf ist demnach zu nicht unerheblichen Anteilen
durch erneuerbare Energien zu decken.

Bei der Planung Ihrer neuen Heizzentrale haben Sie viele Auswahlmöglichkeiten, bei denen wir Sie gerne beraten. Die Kombinationen Wärmepumpe/Brennwertkessel, Wärmepumpe/BHKW oder konventioneller Erzeuger/Solarkollektor sind heute Standard. Wärmepumpen in Kaskade geschaltet decken schon mittlere Leistungsbereiche effizient ab. Regional unterschiedlich ist die Verwendung von fester oder flüssiger Biomasse. Auch die bekannte Fernwärmehausanschlussstation wird wegen des niedrigen Primärenergiefaktors, der Wert für die Effizienz der Energieerzeugung, von ca. 0,7 genutzt. Je niedriger der Primärenergiefaktor desto energiesparender und umweltschonender wird die Nutzenergie erzeugt.

Raumkühlsysteme

Raumkühlsysteme sind so vielfältig wie die Anforderungen des Nutzers an die Innenarchitektur und Funktionalität eines Raumes. Jedoch ist eines immer gewünscht: angenehme Innentemperaturen im Sommer.

Je nach Kühlbedarf lässt sich immer eine passende Lösung finden. Die sogenannte stille Kühlung, d.h. Kühlung ohne Ventilatoren, wird oft bevorzugt. Neben den Anforderungen an Temperatur und Feuchte, eine entsprechende Beleuchtungsstärke, sowie den Ausblick über den eigenen Schreibtisch hinaus, beeinflusst auch ein niedriger Geräuschpegel das Wohlbefinden im Raum. Nichts sehen, hören, riechen und trotzdem wohlfühlen: So wird die Anforderung an die Technik definiert.

Kapillarrohrmatten bieten geringe Aufbauhöhen, Deckensegel hohe Kühlleistungen, Umluftkühlgeräte hohe Leistungen bei wenig Deckenfläche und Konvektoren mit 4-Leiteranschluss, unter dem Fenster angeordnet, vereinen Heizen und Kühlen in einem Gerät.

Brandschutztechnische Sanierung

Bei Nutzungsänderungen und Modernisierungen wird der Brandschutz regelmäßig auf den Prüfstand gestellt. Die Anpassung an aktuelle Verordnungen ist komplex.

Bei der Bewertung eines Gebäudes müssen bauliche, anlagentechnische, organisatorische und abwehrende Brandschutzmaßnahmen analysiert werden, die für die jeweilige Gestaltung und Nutzung relevant sind.

In alten Bestandsgebäuden treten häufig Mängel auf, die mit wenigen professionellen Handgriffen beseitigt werden könnten.

Hinsichtlich des baulichen und anlagentechnischen Brandschutzes bieten wir Überprüfungen an allen Anlagen und Installationen gemäß MLAR/MlüAR/DIN 4102/ DIN EN 13501 sowie die Installation und Nachrüstung fehlender Anlagentechnik an.

Typische fehlende Bauteile:
  • Brandschutzklappen
  • Entrauchungssysteme
  • Nachströmungsöffnungen
  • Brandschotts in Wänden
  • Brandschutzmanschetten an Kunststoffrohren
  • Kaltrauchsperren
Typische falsche Bauteile:
  • falsche Befestigungselemente (z.B. Dübel ohne Brandschutzzulassung)
  • falsch dimensionierte Befestigungselemente (6 bzw. 9 N/mm werden überschritten)
  • brennbare Materialien in Flucht- und Rettungswegen (Armaflex statt Foamglasisolierungen)
  • ungeeignetes Material für Leitungen und Kanäle (keine Fibersilikatplatten)

Zur Qualitätssicherung empfehlen wir, einen Brandschutzgutachter zu konsultieren. Gerne stellen wir kurzfristig Kostenschätzun- gen für die erforderlichen Maßnahmen zur Verfügung.

Rechenzentren / Serverräume

Der Stromverbrauch in Rechenzentren hat sich in den letzten Jahren mehr als verdoppelt und wird auch in Zukunft deutlich steigen. Betreiber können jedoch die Energieeffizienz der Anlagentechnik verbessern. Neben energieeffizientem Equipment oder der Möglichkeit, seinen Strom möglichst vollständig aus erneuerbaren Energiequellen zu beziehen, kommt es im Wesentlichen auch auf die wirkungsvolle Klimatechnik und Kälteerzeugung mit sogenannter freier Kühlung an, d.h. sind die Außentemperaturen einige Kelvin unter der notwendigen Kühlmitteltemperatur, kann das Kühlmittel allein durch die kalte Außenluft gekühlt werden.

Neue Entwicklungen werden den Bau und Betrieb von Rechenzentren weiterhin forcieren. Beim Cloud Computing werden beispielsweise IT-Leistungen bedarfsgerecht in Echtzeit über das Internet bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet.

Krankenhäuser / Klinikbauten

Krankenhäuser sind Orte der Hilfe, Genesung und des Vertrauens. Der Anspruch an die technische Gebäudeausrüstung ist daher enorm. Besonders im OP-Bereich sind die Anforderungen an Zuverlässigkeit und Hygiene hoch. Die VDI 6022-Hygienerichtlinie in Bezug auf raumlufttechnische Anlagen stellt hier nur den Mindest- standard dar. Im unmittelbaren OP-Tischbereich sind turbulenzarme Verdrängungsströmungen zu installieren, wobei die Zuluft drestufig zu filtern ist. Die Raumanordnungen sind je nach Nutzung, z.B. im Operations- oder Infektionszimmer, zu planen. Auch die Arbeitsräume sind nicht zu vernachlässigen, da sie einen ausreichenden Frischluftanteil aufweisen müssen, um Ermüdungserscheinungen vorzubeugen.

Trotz der sehr hohen Ansprüche spielen Energieeffizienz und damit Betriebskostenoptimierung eine Rolle.

In Pflegeheimen und Seniorenresidenzen liegen die Schwerpunkte beim altersgerechten und je nach Bedarf beim behindertengerechten Bauen. Hier sind besonders die neuen Normen DIN 18040-1 vom Oktober 2010 und ggf. die DIN 18040-2 vom September 2011 zu berücksichtigen.

Reinräume Labore

Bei einem Reinraum gilt es, eine bestimmte maximale Anzahl Partikel, die in der Luft schweben dürfen, nicht zu überschreiten. Dazu muss die zugeführte Luft gefiltert, besser gesagt, gereinigt und die im Raum beim Produktionsprozess entstehenden Verunreinigungen entfernt werden. Die ISO 14644-1 definiert hierzu je nach Größe der Partikel die zulässige Anzahl pro m³ Raumluft. Dazu sind mehrstufige Filteranlagen notwendig.

In der EU gilt darüber hinaus der GMP-Leitfaden mit den vier Reinraumklassen A bis D, der Richtlinien für die Qualitätssicherung der Produktion beinhaltet. Ein Zonen- und Druckstufenkonzept sorgt dafür, dass Luft niemals von einem unreineren Raum in einen reineren strömen kann. Ausnahmen gibt es nur beim Umgang mit Krankheitserregern o.ä.

In Laboren und ähnlichen Einrichtungen müssen mithilfe von RLT-Anlagen freigesetzte Gefahrenstoffe wie Dämpfe, Gase, Staub und Aerosole verdünnt und abgeführt, die Versorgung der Arbeitsstatte mit ausreichender Frischluft gewährleistet und der Zu-Abluftbedarf gedeckt werden.

Notdienst

Wir sind 24h für Sie da!

Sie erreichen uns während der Betriebszeiten von 7:00 - 17:00 ( Fr. - 13:00) unter folgender Nummer:

0331 / 888 64 64

Außerhalb der Betriebszeiten wenden Sie sich bitte an die

030 / 85 007 9227